Ursula Arras
Über mich

Von Beruf bin ich Ärztin. Ich arbeite mit den Methoden der chinesischen Medizin, weil ich die ganzheitliche Betrachtungsweise für notwendig halte – der Mensch als Gesamtheit, wechselwirkend eingebunden in seine Mitwelt.
Zur Permakultur kam ich durch Menschen, die sich, wie ich, als Teil der Natur fühlen, und die, wie ich, die Hoffnung haben, dass wir die Zerstörung der Erde überwinden werden und eine nachhaltige Lebensweise für uns ganz natürlich werden wird. Nachhaltig ist das, was über viele Generationen hinweg möglich ist, ohne zu zerstören. Die Kreativität, mit der der Mensch ausgestattet ist, sollte das möglich machen, und eigentlich erfordert es nicht viel als Grundlage – nämlich mindestens Fairness. Fairness gegenüber den nichtmenschlichen Lebewesen – Tieren, Pflanzen, Pilzen, Mikroorganismen – sowie Fairness gegenüber unseren Mitmenschen. Ich wünsche mir, dass Fairness auch auf den landwirtschaftlichen Flächen Einzug hält.
Mein Hauptaugenmerk innerhalb des weiten Bereiches Permakultur liegt auf der Artenvielfalt, nicht vor allem wegen des Nutzens für uns Menschen (z.B. Bestäubung, Schädlingskontrolle), sondern aus Fairness, Mitgefühl und Freundschaft. Die nichtmenschlichen Lebewesen sind gleichberechtigt mit uns Menschen. Da die Landwirtschaft einer der Hauptverursacher für den Rückgang der Biodiversität ist, setze ich mich ein für eine Nahrungsmittelerzeugung auf artenreichen Flächen.
