Mitglied im Netzwerk Perma Kultur Partner

Vorteile einer Mitgliedschaft als Partnerbetrieb

Umweltbewusstes Handeln
  • Vorreiter sein beim Schaffen einer nachhaltigen Landwirtschaft
  • Vorreiter sein bei der notwendigen Veränderung der Ernährungsweise der Menschheit
  • Bessere natürliche Schädlingsbekämpfung und Bestäubungsleistung, höhere Erträge
  • Alle landwirtschaftlichen Betriebe – konventionell oder biologisch – können sich anschließen.
  • Teilweise oder langsame Veränderung der Arbeitsweise sind möglich.
  • Bei Bedarf Untertützung durch Permakultur Fachleute
  • Aktionswochen der Gastronomie ermöglichen den langsamen Einsieg.
  • Die Betriebe erhalten eine Plattform auf der Website
  • Vernetzung und Austausch auf der Website
  • Keine Bürokratie
  • Möglichkeit zur eigenen Kreativität
  • Verwendungsrecht am Logo

Leitlinien für die Landwirtschaft

Extensive Landwirtschaft mit Hecken und Obstgehölzen
Extensive Landwirtschaft mit Hecken und Obstgehölzen

Ziele

  • Zukunftsfähige Landwirtschaft mit Förderung der Biodiversität und Verbesserung des Mikro- und Regionalklimas

Maßnahmen

  • Beginn mit einzelnen Maßnahmen möglich, allmähliche Ausweitung
  • Kleinstrukturierte Landschaftsgestaltung mit Hecken, Feldgehölzen, Bäumen, Feldrainen, artenreichen Wiesen, Brachen, Integration gebietstypischer Wildpflanzen, Totholz, Holzstapel, Asthaufen, Laubhaufen, Steinhaufen, Mauern etc.
  • Fachgerechte Pflege der Hecken, Gehölze, Wiesen (mosaikartig) und Feldraine (zeitlich versetzt)
  • Integration von Gewässern
  • Lebendiger Boden durch Humusaufbau
  • Keine Pestizide
  • Für Wildtiere offene Ställe, Schuppen etc.
  • Samenfestes, nachbaufähiges Saatgut
  • Erntereste für Wildtiere auf der Fläche lassen
  • Maschinell bearbeitbar
  • Angelehnt evtl. an Agroforst, Mischkulturen, essbare Waldgärten
  • Eigene Ideen sind möglich
  • Austausch mit anderen Betrieben

Leitlinien für Streuobstwiesen

Obstbaumwiese mit Walnussbaum

Ziele

  • Förderung und Erhalt des Lebensraumes für viele Arten von Tieren, Pflanzen und Pilzen

Maßnahmen

  • Beginn mit einzelnen Maßnahmen, allmähliche Ausweitung, Vollständigkeit ist kein Muss, der Weg, den wir zusammen gehen, ist das Ziel
  • Hochstämmige, langlebige Obstbäume, keine Intensivkulturen
  • Fachmännische naturnahe und extensive Pflege der Bäume
  • Zeitlich und räumlich versetzte Mahd oder Beweidung der Wiesen, kein Schlegelmulchen, Einsaat bei Artenarmut
  • Schaffung von zusätzlichem Lebensraum durch Totholz, Holzstapel, Asthaufen, Laubhaufen, Steinhaufen, Mauern oder Heumulchschicht unter Bäumen, etc.
  • Integration von Trinkwasser für Wildtiere, eventuell Integration weiterer Strukturen wie Hecken, Gehölze, Gebüsche mit gebietstypischen Wildpflanzen
  • Keine Pestizide
  • Keine Kunstdünger
  • Genug Erntereste/Fallobst als Futter für Wildtiere im Winter auf der Fläche lassen

Leitlinien für die Gastronomie

Systemisches Denken in der Perma Kultur
Verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln

Ziele

  • Unterstützung der notwendigen Umgestaltung der menschlichen Ernährung – weg von zu viel Fleisch und zu viel Getreide, hin zu Gemüse, Kräutern, Obst, Nüssen, Ölen und Pilzen

Maßnahmen

  • Beginn mit einzelnen Maßnahmen wie z.B. Aktionswochen, teilweise Neugestaltung des Speisenangebotes, allmähliche Ausweitung
  • Ankauf von Produkten (Getreide, Gemüse, Obst, Nüssen,Pilzen, Ölen, Getränken) aus Permakultur-Landwirtschaft in artenreichen Ökosystemen
  • Regional und saisonal
  • Auch Verwendung von „krummen“ Früchten zur Reduktion von Nahrungsmittel-Verschwendung
  • Werbung durch Verwendungsrecht am Logo von „Perma Kultur Partner“